Die Biene Maja

Zeichentrickserie

Zeichentrickserie "Biene Maja" (J/D/AT, 1975-1979)

Die Idee für eine Zeichentrickfassung der Biene Maja-Geschichte geht auf Josef Göhlen zurück, dem ehemaligen Leiter des Kinder- und Jugendprogramms des ZDF. Der US-amerikanische Cartoon-Zeichner Marty Murphy entwarf die Figuren und schrieb das Drehbuch zur Serie; Hiroshi Saito führte Regie. Produziert wurden die Folgen von Apollo-Film, ZDF, ORF und dem japanischen Trickfilmstudio Zuiyo Enterprise. Die 52 Folgen der ersten Staffel, die in Deutschland von 1976 bis 1977 im ZDF ausgestrahlt wurden, machten die "Biene Maja" zur bis dahin erfolgreichsten Zeichentrickserie im ZDF. Aufgrund des großen Erfolgs der Serie wurde eine zweite Staffel mit noch einmal 52 Folgen produziert

Inhalt der Zeichentrickserie

Das Figurenensemble und die Abenteuer, die Maja erlebt, wurden im Vergleich zur Bonsels Buchvorlage von 1912 stark erweitert. Als Grundlage der Serie wurde neben dem Buch "Die Biene Maja und ihre Abenteuer" auch das 1915 erschienene Buch "Himmelsvolk" von Waldemar Bonsels herangezogen.

Der Biene Maja stehen in der Zeichentrickserie neben ihren literarischen Freunden wie Peppi, dem Rosenkäfer, Schnuck, der Libelle, Puck, der Stubenfliege oder Hannibal, dem Weberknecht auch der Grashüpfer Flip und der Bienenjunge Willi zur Seite.

3D-Zeichentrickserie "Biene Maja" (2013) 

Aus der klassischen Zeichentrickserie der 1970er mit der “kleinen, frechen, schlauen” Biene Maja ist eine moderne Computeranimation mit insgesamt 78 Folgen geworden. Das ZDF, das in Zusammenarbeit mit Studio 100 und dem französischen TV-Sender TF1 die neue Serie entwickelt hat, hat auch den bekannten Titelsong neu aufgenommen: Statt Karel Gott singt nun Helene Fischer “In einem unbekannten Land”. 

Das Figurenensemble wurde durch eine Reihe neuer Charaktere ergänzt, wie etwa die nervige Fliege Barry, die immer im Mittelpunkt stehen will, oder das hübsche Marienkäfermädchen Lara. Mit einer Länge von zwölf Minuten und einer dynamischen Erzählweise passt sich die Produktion außerdem modernen Sehgewohnheiten an.